Craftivism klingt für mich nach Kraft, auch wenn Craft in Wirklichkeit Handwerk heißt und auch für Handarbeit steht. Craftivism ist ein (gar nicht sooo) neuer Trend, der Stricken, Häkeln, Sticken und Nähen aus der plüschig-verschlafenen Spießbürger-Ecke befreit und ans Licht der Aktivist:innen holt.
Die Abbildung – wenn auch von Copilot mit reichlich KI-Kitsch versehen – zeigt, worum es geht. Frau und Mann, Jung und Alt, erarbeiten zusammen Material für eine Aktion. Bestens für ein Gemeinschaftswerk geeignet sind Granny Squares, aus Wollresten gehäkelte Quadrate, die beliebig zusammengesetzt werden können. Daraus kann ein Slogan entstehen, eine Decke, Kissenbezüge, Schals oder andere Kleidungsstücke.
Meine eigene Begeisterung für diese Idee aus der Hippie-Zeit, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt, hat sich in meinem Handarbeitskrimi Grausames Garn gezeigt. Für mich hieß es: Grannys kennenlernen – und verloren sein … Manche Nächte gerieten definitiv zu kurz.
Anders als in Henris Häkelclub verbinden Aktivist:innen mit dem Handarbeiten eine (politische) Botschaft – was ihnen dabei einfällt, lässt staunen!

Der Trend ist deutlich: Überall in Europa sind Frauen auf dem Vormarsch, die der politischen Rechten zuzuordnen sind. Sie nutzen die sozialen Medien, häufig Instagram, für ihre Kampagnen. In den Accounts von Gruppen wie „
In diesem Jahr werde ich bei besonderen Anlässen lesen, an Events teilnehmen … und sogar etwas ausstellen! Dieser Terminplan wird nach und nach gefüllt. Bislang stehen folgende Termine fest:
Dieses Bild gibt meine momentane Stimmung wieder. Es stammt aus der St.-Nikolai-Kirche in Wismar.
Sie alle spielen eine wichtige Rolle in der Ausstellung Lübeck Fake Views, die
Ob man romantische Vorstellungen von Goldschätzen am Ende des Regenbogens mag oder sich lieber mit naturwissenschaftlichen Erklärungen für dieses optische Phänomen beschäftigt, kann man später immer noch überlegen. Zunächst einmal gilt: Innehalten und staunen!
Es waren finstere Zeiten, in denen das Lübecker Burgkloster als Untersuchungsgefängnis genutzt wurde. Heute ist es Teil des
Wer mich kennt, weiß: Ich lese besonders gern aus meinen Romanen vor,
Was für eine wunderbare Idee, die neue Show des Ensembles „
Zu meiner großen Freude lässt der
Während der Pandemie wurde in Lübeck die Aktion „
Meine nächsten Lesungen sind sehr unterschiedlich: Von der Freilichtlesung für alle bis zur geschlossenen Gesellschaft, vom Kulturzentrum bis zum Landgasthof. Ich freue mich auf die unterschiedlichen Erfahrungen!
So eine Unverschämtheit! Oder? Da fühlt frau sich schick, weil frisch frisiert, setzt die Brille wieder auf – und dann hängt da nicht nur ein gnadenloser Spiegel, sondern daran lehnt auch dieser gnadenlose Spruch!
St. Lorenz Nord ist ein Lübecker Stadtteil mit fantastischer Autobahn-Anbindung und diversen vierspurigen Straßen. Auch hohe Häuser gibt es eine ganze Menge, und Menschen, die darin wohnen. Und die möchten manchmal Luft schnappen – doch spätestens dann stellen sie fest: St. Lorenz Nord ist ein Stadtteil mit erschütternd wenig Grün.
Wer kennt Diederich Heßling?
Mein jüngster Besuch im
Gestern Abend haben wir einen Umschlag aus dem Briefkasten gefischt, der an „alle Mitbürger“ an unserer Wohnadresse gerichtet war. Eine Postwurfspezial-Sendung, nicht eben die billigste Versandart. Was konnte das sein: Werbung eines Stromanbieters? Eines neu eröffneten Geschäfts? Eines Lieferservice? Oh … der Inhalt war sofort klar, als der Blick auf den Absender fiel, die Stöcker Verwaltungsgesellschaft in Groß Grönau. Die Firma des Mannes also, der Anfang des Jahres mit einer 
Wer weiß schon.
„Ein Traum wird wahr“, titelte ich
Für mich wird ein Traum wahr: Ich werde aus meinem
Man muss wissen: Die MHL besteht aus sage und schreibe 22 früheren Kaufmannshäusern! Es geht treppauf, treppab, an geheimnisvollen Nischen und Kämmerlein vorüber, und man kann sich leicht verirren. Am skurrilsten ist die Dachbodenlandschaft mit dicken Balken, alten Lastenrädern, Regalen mit Gipsornamenten und fast vergessenen Lagern. Also …
Schleswig-Holstein ist ein Flächenland, und die meisten Menschen leben auf den Dörfern – noch. Doch die
Zum einen bin ich glücklich, mein neues Buch in Händen zu halten. Nicht ohne Grund sprechen viele Autor:innen von ihren Buchbabys. Eine Geschichte, die man erzählt, hat eben viel von einem selbst, auch wenn sie nicht autobiographisch ist. Man gibt viel preis, seine Sicht auf die Dinge, auf die Menschen, auf die Welt.
Gerade fällt mir wieder auf, wie selektive Wahrnehmung funktioniert.
Mein Lübeckkrimi wird immer konkreter. Die Ermittlerin ist Trauerrednerin Penelope Sattler, genannt Penni. Als sie von einer Witwe engagiert wird, die Rede beim Begräbnis ihres verstorbenen Mannes zu halten, fallen ihr einige Ungereimtheiten auf. Warum weiß die Frau so wenig über ihren Mann? Hat sie wirklich keine Fotos von ihm? Oder will sie nur nichts preisgeben?
Mein erster Lübeck-Krimi entsteht! Dabei stelle ich gerade fest, wie man auf der Suche nach Schauplätzen die Stadt entdeckt. Damit meine ich nicht etwa Touristen-Hotspots wie Holstentor, historische Höfe und Gänge oder Marzipanmanufakturen, sondern normale, unspektakuläre Gegenden. Denn auch dort kann es Spannendes festzustellen geben …
Wenn ich mir mein Publikum basteln, backen oder stricken könnte – dann wäre es genauso wie meine Zuhörerinnen während der Langen Stricknacht im
Cape an! Kappe auf! Und frisch in die Hände gespuckt – der Häkelclub ermittelt weiter!
Ein Mann sitzt allein im Restaurant. Drei Tische werden von altmodischen metallenen Deckenlampen erleuchtet, der Rest des riesigen Raumes ist dunkel. Hat der Mann sich eingeschlichen?
Wenn man die politische Großwetterlage betrachtet, kann man nur feststellen, dass 2023 ein schauriges Jahr war. Verständlicherweise tun viele Menschen viel dafür, sich ihren Mikrokosmos nett zu gestalten und so eine insgesamt erträgliche Bilanz ziehen zu können. Nur mit Tricks lässt sich die erschreckende Erkenntnis ausblenden, dass auf der Insel der Glückseligen immer weniger Menschen Platz finden. Selbst Spenden für den guten Zweck erleichtern einem das Gewissen nicht auf Dauer.
Ohrwürmer können hartnäckige Gesellen sein, das erlebe ich gerade wieder. Sind es sonst eher die späten 70er von Boney M oder der Goombay Dance Band, die sich ungeniert bei mir einnisten, wirbelt derzeit ein Kinderlied unentwegt durch meinen Kopf:
Selbst bei den Tätigkeiten, die man leidenschaftlich ausführt, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem man sich die Frage stellt: Lohnt sich der Aufwand?
