Unten am Strand schreitet der Tag gemächlich voran. Wetterfeste Touristen lassen sich vielleicht nach dem Mittagessen blicken, um sich ein wenig die Füße zu vertreten.
Die Strandkörbe bieten Platz für jeden, der sich unsichtbar machen will. Ein Bösewicht lauert womöglich auf eine reiche alte Dame, der er die Handtasche entreißen kann.
In meiner Fantasie hat ein heimtückischer Mörder den Korb Nummer 219 gewählt, um sich vor Verfolgern zu verbergen. Doch er wird nicht entkommen.
Swarm solving?
Ähnlich wie die Kraniche des Ibykus wird der Gänseschwarm zur Entlarvung des Täters beitragen. Ich weiß noch nicht wie – doch die Formation am Himmel kommt mir sehr entschlossen vor. Wie unaufhaltsame Boten einer wichtigen Nachricht. Schließlich spricht man von Schwarmintellingenz. Warum sollte es nicht swarm solving geben – eine neue Aufklärungsdisziplin?

Wer wie ich das Privileg hatte, von Donnerstag (15.2.) bis heute Zeit an der Ostseeküste zu verbringen, konnte sein Wunder erleben, auch sein blaues. 
„Hä? Elbingerode? Liegt das nicht bei Hattorf?“, fragte Marvin, der jetzt auch die Ortsschilder scannte.
Wir mussten schon wieder in den Harz hoch. Ich hab versucht zu protestieren. „Wir brauchen nicht weg, wir sind doch schon im Harz! Oder heißt es nur ‚Bad Lauterberg im Harz‘ und liegt in Wirklichkeit am Nil, hä?“
Marvins Mutter hatte sich extra frei genommen, um heute Nachmittag mit uns Rüpeln in den Oberharz zu fahren.
Bingo hat’s auch böse erwischt.
Ich hatte nicht gedacht dass es mit Alois noch schlimmer kommen könnte als damals mit der Einkauf-Strafe.
Die bunte Oma war ganz blass geworden, genau umgekehrt wie neulich in der Hubertusapotheke.
Wir kamen gerade am Schuhladen vorbei. Im Fenster waren voll feiste Military-Stiefel ausgestellt. „Porno Treter, Loide“, meinte Bingo. 
Ich mich natürlich gefragt was wohl in den Tüten von der Krähe ist. Wieso kauft die bei Schwickert Haushaltskram ein, wenn sie im Heim wohnt?
Da läuft man als Erholungsbedürftiger nichtsahnend am Strand längs – und plötzlich stockt der Schritt. Ein Mahnmal! Hat hier jemand bewusst ein Kreuz aufgebaut?
Bei diesem Bild kämpfen zwei Fragen in meinem Kopf um die Vorherrschaft.
Eine Kirche? Da fehlt doch was…?
Der Abend wurde gut, auch wenn das ganze Gesülze vorher mega-nervig gewesen war.
Alle drei – Leon, Marvin und plötzlich auch Bingo – waren für Skibrillen. „Da erkennt man das Gesicht nicht“, meinte Leon.
„Wieso soll mein Vater nicht mehr selbstständig sein?“, fragte der Dönerspießer und glotzte echt blöd aus der Wäsche.
Mann, hatte ich heute viel zu erzählen! War schon vor der ersten Stunde auf dem Schulhof, hab gehofft, dass einer von den Buddys auch früher da ist.
Silhouetten sind ein Hingucker, der neugierig macht! Mich natürlich nochmal extra: Könnte ich diese Frau in meinem Krimi unterbringen? Wer verbirgt sich dahinter? Ist das eine Täterin? Ich bräuchte noch eine…
Wenn ich meinen Freunden ein Foto schicke, auf dem Emilio zu sehen ist, wie er an der Straße steht, reagieren sie ganz unterschiedlich.
Ich also zurück auf die Hauptstraße, schnell an der Bushaltestelle vorbei, dann am Nähgeschäft, dann am Teegeschäft.
„Na, ich muss dann auch mal weiter“, sage ich und hoffe, dass L. nicht gerade jetzt auftaucht.
Diese Landschaft in der schottischen Region Wester Ross ist ein Krimi an sich! Die Wolken verdüstern urplötzlich das Fleckchen, auf dem du stehst – nur um es im nächsten Moment wieder für die blendende Sonne freizugeben.
Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand… So beginnt der Refrain eines Songs von
Verwahrloste Gebäude regen die Fantasie der Betrachter auf das Lebhafteste an. Warum wohnt dort niemand mehr – hat das Haus vielleicht eine schaurige Vergangenheit?
Wenn ich Katzen sehe, denke ich nicht mehr wie früher an Tierschutz oder Futter, sondern an Facebook.
Diese Reneclauden vom Markt sind der Hit. Sie rollen fröhlich aus der Papiertüte, große, kleine, dicke und dünne durcheinander, so wie es in jeder Gesellschaft sein sollte.
Undurchdringlichkeit ist eine Steilvorlage für Krimigefühle! Irgendwas ist unklar, im wahrsten Sinne des Wortes. Man blickt nicht durch. Etwas wird verborgen.
Ich warte und warte. Die Lippenstiftoma wackelt weiter, sie geht ins Stoffgeschäft rein. Was sie da wohl will?
Obwohl das Schiff kein ganz kleines ist, sieht man erstaunlich wenig Wellenbewegung. So als wollte das Schiff verbergen, dass es gestartet ist. Doch was denke ich, wenn ich so etwas sehe? Das Wasser ist geradezu trügerisch glatt!
Dieser Wanderweg wirkt auf den ersten Blick freundlich. Das hellgrüne Blätterdach des Buchenwaldes scheint einen willkommen zu heißen. Doch dann dieses Wurzelgewirr.
Ein Schild mit dem Hinweis „Achtung Lebensgefahr!“ macht sofort klar, dass es gewagt wäre, hier weiterzugehen.
Ein Bild wie dieses erzeugt sofort Fragezeichen über Fragezeichen.
