Criminale: Rückschau statt Vorfreude

Lesung im Aachener KrönungssaalHeute wäre meine Aufregung hochgeschnellt. Ich hätte mich auf den Weg gemacht, es wäre eine Reise von vier bis fünf Stunden gewesen, von Lübeck nach Iserlohn. Meine Fantasie geht mit mir durch: Am Abend würde ich die ersten Bekannten treffen. Würde ich doch, oder? Sabina Naber, Krimiautorin aus Wien, meine Criminale-Patin von 2019, hätte bestimmt Zeit für ein Kaltgetränk an der Bar.

Was konnten wir herrlich miteinander lästern, damals. Und jetzt hat sie gerade ihr neues Buch herausgebracht! Sie würde mir viel zu erzählen haben … Mehr…

Zwei Künstler – ein Gedanke

Zwei Künstler - ein Gedanke

Thomas Schmitt-Schech und Wolfgang Blockus’ Witwe Michaela Berning-Tournier in der Ausstellung

In der Lübecker Galerie Artler ist ab 27. März eine Ausstellung mit dem Titel ›Zwei Künstler – ein Gedanke‹ zu sehen. Die Exponate sind Ölbilder von Wolfgang Blockus und Fotografien von Thomas Schmitt-Schech.

Den Titel wünschte sich Wolfgang Blockus für die Ausstellung, die er kurz vor seinem Tod im vergangenen Jahr zusammen mit dem Künstlerfreund Schmitt-Schech konzipierte.

Wer nun etwa identische Motive, umgesetzt in unterschiedlichen Techniken, erwartet, sieht sich eines Besseren belehrt. Auch wenn die Bilder miteinander harmonieren, so haben sie unterschiedliche Sujets. Was also ist der Gedanke, der beiden Werken zugrunde liegt?

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Misstrauen in der Kameradschaft

Die Sonne als Symbol der SonnenbrüderIn meinem Roman Die Hexenpapiere geht es um die Pläne der (fiktiven) ›Kameradschaft der Sonnenbrüder‹. Ihr Anführer, in jeder Hinsicht ein Fan Heinrich Himmlers, will dessen Hexenforschung fortführen.

Dazu braucht er die Hilfe eines Mitarbeiters mit dem Decknamen ›Hugin‹, der für seinen Gau und damit für den Südharz zuständig ist. Doch nicht nur diese beiden Männer trauen sich gegenseitig nicht über den Weg.

Hören Sie einen Ausschnitt aus Kapitel 6 des Romans, gelesen von der Autorin.