Kraft statt Plüsch

Eine Gruppe Menschen sitzt um einen runden Tisch und häkelt gemeinsam Quadrate.Craftivism klingt für mich nach Kraft, auch wenn Craft in Wirklichkeit Handwerk heißt und auch für Handarbeit steht. Craftivism ist ein (gar nicht sooo) neuer Trend, der Stricken, Häkeln, Sticken und Nähen aus der plüschig-verschlafenen Spießbürger-Ecke befreit und ans Licht der Aktivist:innen holt.

Die Abbildung – wenn auch von Copilot mit reichlich KI-Kitsch versehen – zeigt, worum es geht. Frau und Mann, Jung und Alt, erarbeiten zusammen Material für eine Aktion. Bestens für ein Gemeinschaftswerk geeignet sind Granny Squares, aus Wollresten gehäkelte Quadrate, die beliebig zusammengesetzt werden können. Daraus kann ein Slogan entstehen, eine Decke, Kissenbezüge, Schals oder andere Kleidungsstücke.

Meine eigene Begeisterung für diese Idee aus der Hippie-Zeit, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt, hat sich in meinem Handarbeitskrimi Grausames Garn gezeigt. Für mich hieß es: Grannys kennenlernen – und verloren sein … Manche Nächte gerieten definitiv zu kurz.

Anders als in Henris Häkelclub verbinden Aktivist:innen mit dem Handarbeiten eine (politische) Botschaft – was ihnen dabei einfällt, lässt staunen!

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Rechte Frauen und das böse Frauen-Wahlrecht

Rechte Frauen werben für FlechtfrisurenDer Trend ist deutlich: Überall in Europa sind Frauen auf dem Vormarsch, die der politischen Rechten zuzuordnen sind. Sie nutzen die sozialen Medien, häufig Instagram, für ihre Kampagnen. In den Accounts von Gruppen wie „Lukreta“ geht es zunächst einmal um nette Flechtfrisuren und Handarbeiten. Doch unter all die gefälligen Bildchen mischen sich Statements voller Ressentiments und Hetze. Mehr…

Vorbereitung auf die nächste Vernissage

Karla Letterman und Thomas Schmitt-Schech in der Kunsttankstelle LübeckThomas und ich haben heute Werkzeug und eine Leiter geschleppt, Plakate entrollt, Holzleisten angebracht und Exponate aufgehängt. Wir haben die Abstände angepasst, die Höhe der Hängung justiert und dann: in Vorfreude geschwelgt! Denn am kommenden Freitag, dem 6. März, findet um 19 Uhr in der Kunsttankstelle (Lübeck, Wallstr. 5) die nächste Vernissage unserer Ausstellung „Lübeck Fake Views“ statt.

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Karla live 2026

In diesem Jahr werde ich bei besonderen Anlässen lesen, an Events teilnehmen … und sogar etwas ausstellen! Dieser Terminplan wird nach und nach gefüllt. Bislang stehen folgende Termine fest:

  • 6. – 15. März: Ausstellung „Lübeck Fake Views“ zusammen mit Thomas Schmitt-Schech in der Kunsttankstelle, Wallstr. 5, Lübeck
  • 28. April, 18.30 Uhr, Brolingstr. 16, Lübeck: Lesung aus „Die Trauerrednerin und der verschwundene Bote“ auf Einladung der Initiative Brolingplatz
  • 3. Mai, 15 Uhr, Kunsttankstelle, Wallstr. 5, Lübeck: Lesung beim Tag der Offenen Ateliers; Thema „Brücken“
  • 22. – 25. Oktober, auf hoher See: Henri & Penni – Lesungen aus meinen Romanen „Grausames Garn“ und „Die Trauerrednerin und der verschwundene Bote“ im Rahmen der Kreuzfahrt ‚Häkeln und Meer‘
  • 22. November, 14.30 Uhr: Lesung aus „Die Trauerrednerin und der verschwundene Bote“ in der Stecknitzregion (genauer Ort folgt noch).
  • 11. Dezember, 19 Uhr, Kulturrösterei, Wahmstr. 43, Lübeck: Lesung aus der Reihe „Die Trauerrednerin“, zusammen mit Brigitta Michel-Schwartze, moderiert und veranstaltet von der GEDOK Schleswig.Holstein