Mein Buch ist mit dem passenden Einband versehen, das Krimi-Lesezeichen liegt bereit, und ich habe die endgültige Geschichtenauswahl getroffen. Am Samstag, 7. November, um 16:55 Uhr geht es los – und wird am 14., 21. und 28. fortgesetzt. Im Rahmen des Lübecker Mystery Month lese ich spezielle Kurzgeschichten.
Vernissage, mal gruselig
Mit einer Vernissage am 1. November wurde der 1. Lübecker Mystery Month eröffnet. Passend zum Anlass war es keine ganz gewöhnliche Vernissage …
Dreimal werden wir noch wach …
… hoffentlich! Denn wer weiß schon, was im November passieren kann …
Am 1.11., also nach drei Nächten von jetzt an, beginnt in Lübeck der Mystery Month. Eine Zeit des Zwielichts. Es wird früh dunkel. In Wassernähe ziehen Nebel auf. Düstere Gestalten verschwinden, kaum dass man sie erblickt hat, in einer trüb beleuchteten Gasse.
Die gute Nachricht ist: Im Seefahrerviertel, ganz nah beim Hafen, gibt es einen Platz, an dem man Zuflucht findet. Es ist warm und trocken und schön dekoriert. Nun ja: stimmig dekoriert.
Häkeln mit Helikopter-Begleitung
Drei Tage auf See, mit Abstecher nach Helsinki. Drei Tage Häkeln. Und zweimal abends eine Lesung anbieten. Das klang für mich nach Meer und mehr und damit ganz hervorragend. Also ließ ich mich auf diese Reise ein.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Dass bei stürmischer See plötzlich ein Rettungs-hubschrauber neben mir schweben würde. Da wurde aus dem flauen Magen ein insgesamt ziemlich mulmiges Gefühl …
Mitfiebern im Krimi-Salon
Ein Besuch im Friseursalon ist häufig mit einer gewissen Spannung verbunden. Werde ich mit dem neuen Haarschnitt so aussehen, wie ich es mir vorgestellt habe? Steht mir der Farbton himbeersorbet wirklich? Lohnt sich eine Investition in Color-Melting-Strähnchen?
Im Lübecker Salon Martens trieben die Kundinnen am Mittwoch ganz andere Fragen um. Etwa: Hat die Eierverkäuferin auf dem Wochenmarkt wirklich über den Pizzaboten gelästert? An welchem Haus genau hängen diese mehrfach überklebten Klingelschilder? Und ist das Brolingviertel (gleich hier um die Ecke) ein gefährliches Pflaster?
Eine Rolle spielen – Lesung am 11.12.
Eine Rolle spielen – das wollen vermutlich die meisten von uns, sei es in der Familie, der WG, im Verein oder am Arbeitsplatz. Doch wenn sich alle in den Vordergrund drängen, stellt sich schnell die Frage: Was muss ich tun, um wahrgenommen zu werden? Muss ich dafür vielleicht eine Rolle spielen?
Ermittler:innen stellt sich die Frage mitunter ganz anders, nämlich: Muss ich eine Rolle spielen, um nicht (als ermittelnde Person) wahrgenommen zu werden?
Fragen wie diesen …
