Google weiß alles

Google-Anzeige mit bienenfreundlichen PflanzenEs ist schon eine Weile her, dass man ganz allgemein von Suchmaschinen sprach. Doch das Internet macht unser Leben ja täglich einfacher, und irgendwann stellte sich heraus: Google weiß alles. Also reicht es zu googeln, wenn man eine Frage ans Universum hat. Der mächtige US-Konzern jedoch scheint zu argwöhnen, das habe sich noch nicht überall herumgesprochen – jedenfalls wirbt er gerade unübersehbar mit dem Slogan ›Jede Suche bringt dich weiter‹.

Nun ja, könnte man einwenden, das kommt vielleicht auf das Ergebnis an … Aber womöglich ist die Bemerkung philosophisch gemeint, nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Probieren wir die Praxistauglichkeit doch einfach aus!

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Der wahre Grund für Deutschlands EM-Aus

Der wahre Grund, ein Mann im Zerrspiegel

Mister X – auf eigenen Wunsch unkenntlich gemacht

Auf manche Sachverhalte lohnt es sich, einen zweiten Blick zu werfen – das gilt sogar für die Fußballwelt. Letterman Investigations ist eine sensationelle Enthüllung gelungen. Der wahre Grund für Deutschlands EM-Aus liegt ganz woanders als gedacht!

Enttäuschte Deutsche sehen die Verantwortung bei Jogi Löw. Analog dazu schieben resignierte Schweizer die Schuld für das verlorene Viertelfinalspiel Vladimir Petković in die Schuhe. Die Medien beteiligen sich rege an der Schelte. Doch jetzt müssen alle Geschichten umgeschrieben werden. Keinen der beiden Trainer trifft eine Schuld!

Der Grund liegt vielmehr im Verhalten eines mysteriösen Mannes begründet. Nennen wir ihn Mister X. Mehr…

Unter Reihern weiterhäkeln

Häkeln - hier die Beine eines KanarienvogelsVon mir als Karl-May-Vielleserin erwartet man vermutlich nicht, dass ich »Unter Reihern« bin. Vielmehr wird man mich Unter Geiern wähnen. Zum anderen wird man davon ausgehen, dass ich mit dem Bärentöter um mich knalle oder etwas wie Old Shatterhands »Henrystutzen« benutze, wenn ich mich mit dubiosen Vögeln konfrontiert sehe. Doch was tue ich? Weiterhäkeln. Ungerührt.

Dies zeigt zweierlei. Mehr…

Ideen beim Kaktus-Starren

Ein runder Kaktus mit langen StachelnDie originellsten Ideen kommen einem bekanntlich beim Duschen – die intelligentesten jedoch beim Starren. Rein zufällig stand ich vorhin neben dem Küchenfenster, als die neuen Nachbarn zwei Häuser weiter einzogen. Leider stockte die Weiterfahrt ihres Lieferwagens. Sollte mir der Blick auf den neuen Hausherrn wieder verwehrt bleiben? Bereits zuvor verhinderten Launen des Schicksals, dass ich den Mann zu Gesicht bekam, der laut Bine von nebenan durchaus sehenswert ist. Vorgestern klingelte, just dass ich ein halbes Sekündchen aus dem Küchenfenster geschaut hatte, der Paketbote Sturm. Gestern stach ich mich am Kaktus, als ich der rechte Ecke der Fensterbank zu nah kam. Natürlich entstieg der neue Nachbar in dem Moment seinem Auto, als ich ein Taschentuch um das blutende Handgelenk schlang. Wer, zum Henker, blockierte denn da jetzt den Lieferwagen?

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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Aufforderung, den Kassenbon einzuscannenAls eingefleischte (oder soll ich besser sagen: eingemehlte…?) Knäckebrotesserin sehe ich seit Wochen diese Aufforderung auf Wasa-Packungen. Knäcke kaufen, Kassenbon scannen und hochladen, Urkunde kriegen. Denn pro eingescanntem Bon lässt Wasa einen Baum pflanzen. Toll, nicht wahr? Ist nicht ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Nun ja, lieber Barilla-Konzern, Inhaber der Wasa-Markenrechte und der Wasa-Bäckereien, Du suchst ja „Juristen, Außendienstler und viele andere Berufsgruppen“, wie auf Deiner Website nachzulesen ist.

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Der Ombudsmann am Welt-Yoga-Tag

Männergruppe beim Sonnengruß beim Yoga

Bild von Welcome to all and thank you for your visit ! ツ auf Pixabay

Aus Anlass des heutigen Welt-Yogatages dachte ich mir: Es muss mehr fürs Om getan werden!

Eine einsame Silbe, die in die Gegend genäselt wird, kann nicht alles sein. Deshalb habe ich fleißig Nachfolgesilben gesucht.

Im Bestreben, den oft im Morgengrauen dargebotenen Laut zu alltagstauglichen Worten zu verlängern, bin ich allerdings auf Eigenartiges gestoßen.

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Ich quängle also bin ich

Abstand halten auf dem WochenmarktIn Zeiten wie diesen, in denen es plötzlich Vorschriften für alle gibt, ist es einfach, sich zu profilieren. Wer das tun will, drängelt, brummt und nörgelt. „Ich quängle also bin ich“, scheint das Motto der Beschwerdeführer zu sein. Was ist das: ganz banale Dummheit, oder Auffallenwollen um jeden Preis? Mehr…

Alles für die Challenge!

Karla Letterman vor dem Spiegel für die 30-Day-ChallengeAls Thomas am vorigen Mittwoch nach Hause kam, biss ich gerade herzhaft ins blassrote Gymnastikband. Ich konnte es noch schnell beiseite legen, bevor er das sah, und eine Unschuldsmiene aufsetzen. „Na, Schatz, heute schon so früh zurück?“ Er schüttelte ungläubig den Kopf. „Machst du etwa schon wieder was für diese Challenge?!“

Woher wusste er das bloß?

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Das Blaue vom Himmel

Blaue RiesenbrilleHeute bin ich blau!
Heute mache ich blau!
Heute könnt Ihr mit mir das blaue Wunder erleben!

Aber nicht, dass am Ende noch jemand den Blues bekommt…

Der Neujahrstag ist ein geradezu ideales Datum, um sich mit Redewendungen rund um die Farbe Blau zu beschäftigen.

 

 

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Das Geheimnis von Grüngel-Brot

Bunte Paprikaschoten

Zutaten für Grüngel-Brot

Als ich mit meiner Freundin Elke über gesunde Ernährung plauderte, überraschte sie mich mit folgender Mitteilung:

„Ich mache mir mittags jetzt oft Grüngel-Brot. Das ist schnell zubereitet und wird jedes Mal anders. Echt lecker!“

„Und was ist ‚Grüngel‘?“, fragte ich verblüfft, denn davon hatte ich nie gehört. Mehr…

Spinnerei von der Zucker-Spinne

Es war einmal eine Spinne, die lebte im Konferenzraum einer großen Firma. Dort fanden oft Treffen und Vorträge statt, und die Spinne hockte in der dunklen Ecke unterm Fensterbrett und lauschte. Sobald sich eine Konferenz ohne Frauen abspielte, redeten die Männer ein bisschen über Berufliches und viel über das weibliche Geschlecht.

Wenn die Männer eine Frau anhimmelten, sprachen sie von der Zuckerschnitte. Wenn sie eine Frau süß fanden, war sie das Zuckermäulchen. Auch von Zuckerstück und Zuckerschnute redeten sie.

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Ich bastle mir ein Paradies

Tomaten und Blüten wie im ParadiesWer einen schönen Garten gehabt hat und plötzlich darauf verzichten muss, braucht womöglich Zeit, um sich an den verringerten Auslauf zu gewöhnen. Doch wie für viele Alltagslagen gibt es auch hierfür einen Karla-Letterman-Tipp: Man bastele sich ein Paradies!

Samen in einer StreichholzschachtelUnd das geht so. Man nehme einen Balkon… Mehr…

Hilfe für Flaschenblumen in Kübel & Kasten

Der Klügere kippt nach, wenn man Pumpenfürst Thomas B. aus Hamburg glauben kann. Diese Feststellung sollte man zur Sommerzeit nicht nur auf die eigenen Sektgläser und Bierhumpen beziehen. Auch unsere blatttreibenden Mitbürger*innen verspüren bei hohen Temperaturen Durst! Es gibt, so sagt man, nicht nur Flaschenkinder, sondern auch Flaschenblumen.

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… die, die die Diebe…

Henne, Scheune, Tür: perfekt für die heutige Versuchsanordnung

Als Gimmick zum heutigen Weltfrauentag hatte ich mal ganz unverbindlich überlegt, wie es wäre, nur weibliche Substantive zu benutzen.

Noch kommen die, die die Diebe… nicht ins Spiel. Noch geht es um die Möwe, die Überraschung, die Rose, die rosa Wolke und die Brille gleicher Farbe. Und zwar ab jetzt – ausschließlich! Mehr…

„Nichts“ – nichts sagt sich so leicht und denkt sich so schwer

Enten auf der Ostsee - mit Blick ins Nichts

Das Nichts, die große Leere?

Seit dem 16. Januar 1973 gibt es in den Vereinigten Staaten den National Nothing Day, den „Nichts-Tag“ also. Gemeint ist er als Aufruf zum Nichtstun.
Doch wenn man dann so dasitzt und bemüht ist, nichts zu tun, fragt man sich womöglich, ob man wenigstens darüber nachdenken dürfe, was „nichts“ sei. Und schon ist man mitten drin: in der Logikfalle! Mehr…

Wattige Schatten

Wattige Wolken am Suhrer SeeWer abschalten will, fährt ans Meer, lässt plätscherndes Wühlen die Sorgen umspülen. Oder steigt auf den Berg, weil er denkt, dass der Wind dort Gedanken an Lastwolken hängt. Auch kann man, um nichts mehr zu spüren, Rituale mit Wasser und Whisky und Gläsern vollführen. Mehr…