Frisch erschienen: „Jenseits der Spur“!

Roman "Jenseits der Spur" von Karla LettermanIn seinem neuen Fall hat Oberkommissar Alois Aisner zu viele Fährten. Mitten am Tag ist eine Autobombe explodiert, eine Frau wurde in den Tod gerissen.

Doch bei der Kripo kann man sich keinen Reim auf den Anschlag machen und beginnt in verschiedenste Richtungen zu ermitteln. Waren es aufgeflogene Schmuggler? Kompromisslose Historiker? Gewaltbereite Autonome? Frustrierte Studenten?

Aisner hält hartnäckig an einer besonderen Verdächtigen fest, einer durchgedrehten Informatikerin mit auffälligen Tics. Ist sie nur zu intelligent, um sich fassen zu lassen, oder doch unschuldig?
Da hat Eagle-Eye, der Sohn seiner Lebensgefährtin Larissa, eine denkwürdige Begegnung mit der Frau. Reicht das, um Aisners Kollegen zu überzeugen?

Der spannende neue Roman – erschienen bei EPV, ISBN 978-3-947167-53-1, 9,95 € – ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Am 26. April stellt die Autorin „Jenseits der Spur“ bei einer Lesung in Bovenden vor. Vormerken: 26.4., 15.30 Uhr, Gemeindebibliothek Bovenden, Rathausplatz 3!

Pegida: einfach alles Nazis?

Die Dresdner Frauenkirche

Dunkle Wolken über Dresden

Der Name Pegida wird sofort mit politisch rechts assoziiert (man muss nur mal googeln). Kein Wunder, betrachtet man den Vorsitzenden, der nicht erst einmal im Verdacht der Volksverhetzung stand. Außerdem steht der Name als Abkürzung von Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, ein nicht eben linker Zungenschlag. Jedoch… Mehr…

Knutschkugel

Wenn heute der Valentin seine Valentina ausführt, der Julian seine Juliane, die Martina ihren Martin, Andrea mit Andreas essen geht, Karla und K… äh: Thomas zusammen losdüsen – dann kommt hoffentlich ein zum Anlass passendes Gefährt zum Einsatz.  Mehr…

Die hyggelige Digitalwelt

Modernes Wohnen in Kopenhagen

Moderne Zeiten in Kopenhagen – funktional: ja, hyggelig: nein

Als meine Freundin Jeanette sich die Diagnose ihrer Orthopädin durch den Kopf gehen ließ, fand sie: die Ärztin hatte sie zu schnell abgefertigt. Jeanette hat eine komplizierte Knieverletzung, und die Aussicht auf dauerhaftes Humpeln hätte eine sorgfältigere Untersuchung gerechtfertigt. Sie beschloss, sich alles noch einmal in Ruhe selbst anzusehen. Also tippte sie zu Hause ihre Sozialversicherungsnummer im Gesundheitsportal ein, und ein paar Klicks später hatte sie die Röntgenbilder auf dem Schirm. Mehr…

Proletarier, frühmorgens

Als geborene Spätaufsteherin (gefühltes Sternzeichen: Eule) sind mir Menschen unheimlich, die ein Ereignis wie „sechs Uhr morgens“ aus eigener Anschauung kennen. Wie muss es sich anfühlen, so frage ich mich unter leichtem Gruseln, im Dunklen einen Weg hin zu Fahrrad, Auto oder Bus zu bestreiten? Pflegen da nicht, auf Opfer lauernd, Unholde im Gebüsch zu hocken? Mehr…

Karneval im Trio

Heute Morgen in der Bahn hockten die üblichen Pendler. Schüler, Handwerker, Angestellte. Darunter eine Menge Pinguine, wie meine Freundin Yvonne die Business-People, die was auf sich halten in ihrer schwarz-weißen Aufmachung, gern nennt. Normalerweise langweilen die mich zu Tode mit ihrem wichtigen Telefongeplapper und ödem Handy-Gedaddel. Mehr…

Klischees unter sich

Als ich letzte Woche im Hamburger Hauptbahnhof auf den Zug wartete, fiel mein Blick auf den Metallpfosten neben mir. „Why don’t germans smile?“ hatte jemand eingeritzt.

Sofort spürte ich die Power der Suggestivfrage: prüfte mein Gewissen, ob ich etwa auf Grund von Mundwinkelfaulheit meinen Mitmenschen die Laune vermieste. Scheu blickte ich an allen Vorübergehenden vorbei – sicher ist sicher! – auf dass ich sie nicht infizierte. Mehr…