Am Neujahrstag bricht sich doch mal ein gutes Vorsätzchen Bahn – ich glaube, das ist in Mitteleuropa genetisch bedingt. Und da ich neulich technische Hilfe gegen Streitgründe entdeckt habe, lautet mein Motto für 2019: keine Zankerei mehr wegen banaler Ursachen! Mehr…
Kategorie: Einblick
Hier beschreibe ich meine sehr persönliche Sicht auf Leben, Streben, Wahrheit und Lüge.
Trotz aller unerfreulicher Themen, mit denen man sich auseinanderzusetzen hat, möchte ich mich der Empfehlung von Pearl S. Buck anschließen: Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
Weihnachtswünsche für die Königshütte

Die Königshütte im Spätabendlicht. Foto: Thomas Schmitt-Schech
Ist es nicht wie gemacht zur Illustration der „Stillen Nacht“, dieses Bild von Thomas Schmitt-Schech? Es zeigt… Mehr…
Können heutige Journalisten hellsehen oder nur hell-sehen?
Jüngst ließ mich eine Überschrift stutzen, die an prominenter Stelle in den Lübecker Nachrichten abgedruckt war – als Aufmacher des Lokalteils. Es war beileibe nicht das erste Mal, dass ich dachte: o, die Journalistinnen und Journalisten von heute müssen hellsehen können! Mehr…
Die Farben dieses Novembers
Ich habe in meinem Leben noch keinen November erlebt (und erlebt habe ich schon einige, Seufzerchen…!), in dem es Farben gegeben hätte wie in diesem Jahr. Mehr…
Die hyggelige Digitalwelt

Moderne Zeiten in Kopenhagen – funktional: ja, hyggelig: nein
Als meine Freundin Jeanette sich die Diagnose ihrer Orthopädin durch den Kopf gehen ließ, fand sie: die Ärztin hatte sie zu schnell abgefertigt. Jeanette hat eine komplizierte Knieverletzung, und die Aussicht auf dauerhaftes Humpeln hätte eine sorgfältigere Untersuchung gerechtfertigt. Sie beschloss, sich alles noch einmal in Ruhe selbst anzusehen. Also tippte sie zu Hause ihre Sozialversicherungsnummer im Gesundheitsportal ein, und ein paar Klicks später hatte sie die Röntgenbilder auf dem Schirm. Mehr…
Lübecker Buchenwald (fast) wie im Südharz
Der heutige Herbstspaziergang führte uns ins Lauerholz bei Lübeck.
Nach wenigen Schritten befanden wir uns im Südharz. Jedenfalls fast. Mehr…
Begegnungen in besonderem Licht
Aus Anlass des 875-jährigen Geburtstags finden in Lübeck fantasievolle Aktionen statt. Mein Lieblingsfotograf und ich haben uns ein Spurenbuch besorgt und eine Geschichte hineingeschrieben. Hier ist sie:
„Hast du schon wen gesehen, Storky oder den Kolonialisten?“, fragt Thomas, mein Mann, und streift sich den Riemen der Fototasche von der Schulter. Mehr…
Recherche mit Argusaugen
Ich ging auf Recherchetour am Brodtner Ufer bei Travemünde. Auf welchem Abschnitt dieser weitläufigen Steilküste stürzt jemand am plausibelsten ins Jenseits? Mehr…
Wenn man die Zeitdiebe persönlich erlebt
Vorgestern traf ich auf drei Herrschaften im grauen Business-Outfit, die mir merkwürdig bekannt vorkamen. Ich hatte sie jedoch noch nie gesehen. Mehr…
Die schüchterne Schönheit am Firmament
Von der Jahrhundert-Mondfinsternis am 27. Juli gibt es technisch herausragende Fotos. Warum steuere ich dann nur Bildrauschen mit undeutlichem Ball am Himmel bei? Ganz einfach… Mehr…
Eigenwillige Frau
Hundert Jahre alte Texte kann man nicht lesen, die Sprache ist viel zu anstrengend. Dachte ich. Mehr…
Lass es raus!
Als ich vor drei Tagen im Auto bei offenem Fenster „With or without you“ mitschmetterte, hätte ich nicht vor der Ampel halten sollen, auch wenn sie rot war. Mehr…
Siebenschläfer – was für ein Tag!

Siebenschläfertag – da ist man draußen!
Mittwoch, der 27. Juni 2018 – ein Datum, das über den Tag hinaus weist. Mehr…
Mit Körper und Kleid
In Lübeck wird derzeit ein … tja, was eigentlich? aufgeführt. Mehr…
Plastik raus, Tretboot rein

Gegen Plastik in den Weltmeeren!
Vorhin traute ich meinen Ohren nicht. Anlässlich des weitweiten Umwelttags fand wieder jede Menge Öko-Action statt. Mehr…
Schafe als Landschaftspfleger

Zum heutigen Weltumwelttag möchte ich die wolligsten Landschaftspfleger vorstellen, die ich kenne. Mehr…
Poesie mit dem Duft der Straße
Lange Zeit ging es mir so: wenn ich an Poesie dachte, flirrten Bilder von Biedermeiersträußchen und barocken Kleidungsstückchen vor meine Augen. Mehr…
Hummel, Hummel…

Ich bin nicht etwa dabei, dieses Hamburger Begrüßungssprüchlein aufzusagen. Es geht wirklich um Hummeln! Mehr…
Texte aus dem Kosmos, himmlisch!
Klobig ist das neue Schön…
In einer Welt, in der sich Stardesigner an Eieruhren austoben und in der es auch in Kleinstädten selbstverständlich anmutige Klorollenhalter zu kaufen gibt, sollten ausgerechnet der Deutschen liebste Kinder nicht hässlich sein. Mehr…
Der beste verfügbare Superlativ
Gleich zwei Besonderheiten vermelden die Lübecker Nachrichten in ihrem Artikel über eine hochrangige Veranstaltung. Der Deutsche Städtetag hat zum ersten Mal in Lübeck getagt. Und zweitens: Lübeck ist aktuell die Schnee-Hauptstadt Deutschlands! Mehr…
Max Goldt live und in Farbe

Max Goldt in Lübeck. Foto: Thomas Schmitt-Schech
Erwähnte ich bereits meine Verehrung für Max Goldt? Ach ja, natürlich, denn sie ist groß und beständig, seine Bücher und Kolumnen finde ich ungemein inspirierend. Mehr…
Mein Cabrio & ich
Wenn ich meinen Freunden ein Foto schicke, auf dem Emilio zu sehen ist, wie er an der Straße steht, reagieren sie ganz unterschiedlich. Mehr…
Großundkleinunddickunddünn
Diese Reneclauden vom Markt sind der Hit. Sie rollen fröhlich aus der Papiertüte, große, kleine, dicke und dünne durcheinander, so wie es in jeder Gesellschaft sein sollte. Mehr…
Proletarier, frühmorgens
Als geborene Spätaufsteherin (gefühltes Sternzeichen: Eule) sind mir Menschen unheimlich, die ein Ereignis wie „sechs Uhr morgens“ aus eigener Anschauung kennen. Wie muss es sich anfühlen, so frage ich mich unter leichtem Gruseln, im Dunklen einen Weg hin zu Fahrrad, Auto oder Bus zu bestreiten? Pflegen da nicht, auf Opfer lauernd, Unholde im Gebüsch zu hocken? Mehr…
Karneval im Trio
Heute Morgen in der Bahn hockten die üblichen Pendler. Schüler, Handwerker, Angestellte. Darunter eine Menge Pinguine, wie meine Freundin Yvonne die Business-People, die was auf sich halten in ihrer schwarz-weißen Aufmachung, gern nennt. Normalerweise langweilen die mich zu Tode mit ihrem wichtigen Telefongeplapper und ödem Handy-Gedaddel. Mehr…
Klischees unter sich
Als ich letzte Woche im Hamburger Hauptbahnhof auf den Zug wartete, fiel mein Blick auf den Metallpfosten neben mir. „Why don’t germans smile?“ hatte jemand eingeritzt.
Sofort spürte ich die Power der Suggestivfrage: prüfte mein Gewissen, ob ich etwa auf Grund von Mundwinkelfaulheit meinen Mitmenschen die Laune vermieste. Scheu blickte ich an allen Vorübergehenden vorbei – sicher ist sicher! – auf dass ich sie nicht infizierte. Mehr…
Sinken
Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.
Erich Kästner
Schmpfndschnde über you-know-who

Gestern haben wir in unserer Weintrinkerrunde das Trumpeltier thematisiert. Dabei hatte ich mir vorgenommen, diesem Irrtum der Natur kein wohlgeratenes Wort zu gönnen. Deshalb redete ich bislang nur in lautmalerischen Sequenzen wie krrrnkbwwwrmp oder schmpfndschndebrihn über das Sujet. Mehr…
Mein Lieblings-Limerick
There was a young lady of Riga
Who smiled as she rode on a tiger;
They returned from the ride
With the lady inside,
And the smile on the face of the tiger.
(soviel zum Thema Tiere zähmen…)
Erfahrung…
Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: »Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!« – Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
Kurt Tucholsky
See oder Meer
Wenn ich die See seh‘, brauch ich kein Meer mehr!
(zitiert nach Thomas Breuer, Pumpenfürst in Hamburg)
Kind beißt Hund
Ein Fotoprojekt erobert die Welt: winzige Kinder mit riesigen Hunden. Der russische Fotograf Andy Seliverstoff hat eine Serie daraus gemacht (http://www.greatdane.photography/Prints/Little-Kids-and-their-Big-Dogs/), ein Buch veröffentlicht, und Fotojournalisten jubeln, wieviel „Liebe, Mitgefühl, Freude, Vertrauen und Akzeptanz“ darin zum Ausdruck komme (siehe Ausgabe 2/2017 der „PP Photo Presse“ (http://photopresse.de/). Mehr…

Wieder einmal hatte ich die glückliche Gelegenheit, einem 
