Da läuft man als Erholungsbedürftiger nichtsahnend am Strand längs – und plötzlich stockt der Schritt. Ein Mahnmal! Hat hier jemand bewusst ein Kreuz aufgebaut?
Wenn ja: warum, um Himmels Willen? Bestimmt nicht, weil ein Kind hier seinen Hamster beigesetzt hat, oder?
Maximale Aufmerksamkeit
Dieses rohe Kreuz wirkt wild und verzweifelt zugleich. Hat jemand einem geliebten Verstorbenen ein Denkmal gesetzt?
Oder hat ein Mörder, der zwar unerkannt bleiben, aber dennoch maximale Aufmerksamkeit erregen will, sein Signal in den Boden gerammt?
Womöglich ist der Baumrest ein wütender Hinweis auf einen Mord an hilfesuchenden Schiffbrüchigen vor zweihundert oder mehr Jahren? Ein unvergessenes Familiendrama? Die See sieht hin – und schweigt.

Bei diesem Bild kämpfen zwei Fragen in meinem Kopf um die Vorherrschaft.
Eine Kirche? Da fehlt doch was…?
Der Abend wurde gut, auch wenn das ganze Gesülze vorher mega-nervig gewesen war.
Alle drei – Leon, Marvin und plötzlich auch Bingo – waren für Skibrillen. „Da erkennt man das Gesicht nicht“, meinte Leon.
„Wieso soll mein Vater nicht mehr selbstständig sein?“, fragte der Dönerspießer und glotzte echt blöd aus der Wäsche.
Mann, hatte ich heute viel zu erzählen! War schon vor der ersten Stunde auf dem Schulhof, hab gehofft, dass einer von den Buddys auch früher da ist.
Silhouetten sind ein Hingucker, der neugierig macht! Mich natürlich nochmal extra: Könnte ich diese Frau in meinem Krimi unterbringen? Wer verbirgt sich dahinter? Ist das eine Täterin? Ich bräuchte noch eine…
Wenn ich meinen Freunden ein Foto schicke, auf dem Emilio zu sehen ist, wie er an der Straße steht, reagieren sie ganz unterschiedlich.
Ich also zurück auf die Hauptstraße, schnell an der Bushaltestelle vorbei, dann am Nähgeschäft, dann am Teegeschäft.
„Na, ich muss dann auch mal weiter“, sage ich und hoffe, dass L. nicht gerade jetzt auftaucht.
Diese Landschaft in der schottischen Region Wester Ross ist ein Krimi an sich! Die Wolken verdüstern urplötzlich das Fleckchen, auf dem du stehst – nur um es im nächsten Moment wieder für die blendende Sonne freizugeben.
Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand… So beginnt der Refrain eines Songs von
Verwahrloste Gebäude regen die Fantasie der Betrachter auf das Lebhafteste an. Warum wohnt dort niemand mehr – hat das Haus vielleicht eine schaurige Vergangenheit?
Wenn ich Katzen sehe, denke ich nicht mehr wie früher an Tierschutz oder Futter, sondern an Facebook.
Diese Reneclauden vom Markt sind der Hit. Sie rollen fröhlich aus der Papiertüte, große, kleine, dicke und dünne durcheinander, so wie es in jeder Gesellschaft sein sollte.
Undurchdringlichkeit ist eine Steilvorlage für Krimigefühle! Irgendwas ist unklar, im wahrsten Sinne des Wortes. Man blickt nicht durch. Etwas wird verborgen.
Ich warte und warte. Die Lippenstiftoma wackelt weiter, sie geht ins Stoffgeschäft rein. Was sie da wohl will?
Obwohl das Schiff kein ganz kleines ist, sieht man erstaunlich wenig Wellenbewegung. So als wollte das Schiff verbergen, dass es gestartet ist. Doch was denke ich, wenn ich so etwas sehe? Das Wasser ist geradezu trügerisch glatt!
Dieser Wanderweg wirkt auf den ersten Blick freundlich. Das hellgrüne Blätterdach des Buchenwaldes scheint einen willkommen zu heißen. Doch dann dieses Wurzelgewirr.
Ein Schild mit dem Hinweis „Achtung Lebensgefahr!“ macht sofort klar, dass es gewagt wäre, hier weiterzugehen.
Ein Bild wie dieses erzeugt sofort Fragezeichen über Fragezeichen.
Ich hatte gerade hinter einem Ständer mit Abendkleidern Deckung gesucht, weil die bunte Oma sich immer so komisch umsah.
Mein Plan war genial. Ich musste nicht lange vor der Kurapotheke warten.
Leon war vor der Pause ganz hibbelig, das konnte ich sehen, ich sitze ja jetzt hinter ihm. 

