Eine Rolle spielen – das wollen vermutlich die meisten von uns, sei es in der Familie, der WG, im Verein oder am Arbeitsplatz. Doch wenn sich alle in den Vordergrund drängen, stellt sich schnell die Frage: Was muss ich tun, um wahrgenommen zu werden? Muss ich dafür vielleicht eine Rolle spielen?
Ermittler:innen stellt sich die Frage mitunter ganz anders, nämlich: Muss ich eine Rolle spielen, um nicht (als ermittelnde Person) wahrgenommen zu werden?
Fragen wie diesen …
… gehen Brigitta Michel-Schwartze und ich in unseren Texten nach, jede auf ihre ganz eigene Weise. Brigittas Blick wurde dabei durch ihre wissenschaftliche Laufbahn geschärft, meiner durch meine Krimi-Leidenschaft.
Was wir dabei durch unsere unterschiedlichen Brillen erblickt haben, werden wir am 11. Dezember verraten.
Die Literaturgruppe der GEDOK Schleswig-Holstein (= Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden) feiert das hundertjährige Bestehen der Gemeinschaft mit der Veranstaltungsreihe „Salon IDA“ während des gesamten Jubiläumsjahres 2026.
Der Name Salon IDA erinnert an die Gründerin der Künstlerinnenvereinigung, Ida Dehmel (1870 -1942), aber auch an Lübecks Dichterfürstin Ida Boy-Ed (1852- 1928). Ziel des Abends ist es, Frauen in der Literatur sichtbarer zu machen mit Themen, die alle Generationen ansprechen und Literaturinteressierte miteinander ins Gespräch bringen.
Brigitta und ich sind stolz darauf, unsere Lesung in diesem Rahmen präsentieren zu können, und freuen uns auf ein Publikum, das gern mitreden darf!
Die Veranstaltung wird von der Journalistin und Lyrikerin Marion Hintz moderiert und von Irene Falkenroth musikalisch begleitet. Sie findet in der Kulturrösterei, Wahmstr. 43-45, statt und beginnt um 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.


