
In der Epoche des Barock wurden in etlichen Stillleben Verweise auf die Vergänglichkeit der irdischen Existenz verwendet. Besonders in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Darstellung von Luxusobjekten oft um einen Verweis auf die Hinfälligkeit irdischer Eitelkeit ergänzt. Das so genannte Vanitas-Stillleben kann als Meditation über Tod und ewiges Leben verstanden werden.
Im Workshop „Aus dem Schatten gehoben“ von Vivien Thiessen werden Bilder von Pieter Claesz, Cornelis van der Meulen und Hans Holbein analysiert, die Symbole der Vergänglichkeit wie Schädel, Kerzen und kleine Statuen zeigen. Wenn deren sinnbildliche Bedeutung geklärt ist, wird in eigener Interpretation ein aufgebautes Stillleben umgesetzt.


