Lost in space tabs: Hikikomori

Verlassener Briefkasten

Der Mensch beherrscht die Technik. Jedenfalls solange, bis sie ihn beherrscht. Ausgehend von der japanischen Hochleistungsgesellschaft, breitet sich in der schönen neuen Welt das Phänomen der Hikikomori aus: Menschen leben monate- oder jahrelang abgeschieden, verlassen ihr Zimmer so gut wie nie und kommunizieren mit der Außenwelt nur über Internet-Portale. Sie sind lost in space tabs, könnte man sagen. Mehr…

Poetry im Schatten des Wahnsinns

Ein Monster mit orangen Augen

Skulptur von Jörg Spätig

Poetry-Slam-Contests leben davon, dass „das Publikum ausrastet“, wie selbst der tiefenentspannte Tilo Strauss von Slam-A-Rama bei seiner Anmoderation fordert. Für Länderausscheidungs-Wettbewerbe gilt das ganz besonders. „Klatscht, stampft, kreischt, zündet die Bilder an, wenn euch ein Beitrag so richtig berührt!“, schickt Tilo sich an, die Menge aufzupeitschen. Er ist nicht der einzige, der sich am Übertreten von Markierungslinien versucht. Tom Toxic findet aufwühlende Worte, um eine Depression zu beschreiben.  Hannes Maasz erzählt vom ganz normalen Alltags-Irrsinn eines abgelegenen Dorfes, und Carina Hansen erklärt, „Selbstwert ist etwas Hauchzartes“. Slam Poetry im Schatten des Wahnsinns – die Kunsttankstelle ist der passenden Rahmen für dieses Halbfinale!

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Die denkwürdige Fahrt des ME 82126 am 2.6.2019

Ein Zug hält im Bahnhof Bienenbüttel

Bienenbüttel: schönster Ort der Welt!

Von Bienenbüttel wusste ich bisher nichts, außer dass Einheimische manchmal das Synonym Immensack verwenden. Huiuiui, haha. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass Bienenbüttel für mich und 500 andere einmal der schönste Ort der Welt sein könnte. Bis gestern. Bis zur denkwürdigen Reise im Metronom ME 82126 am 2.6.2019, heißem Sonntag nach einem Brückentag.

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