Mit einer Vernissage am 1. November wurde der 1. Lübecker Mystery Month eröffnet. Passend zum Anlass war es keine ganz gewöhnliche Vernissage …
Mancher zögerte vor der Eingangstür, bevor er das Atelier am Hafen betrat. Denn: Vor der Tür erhellte zwar ein anheimelndes Windlicht den Weg – aber drinnen war es ziemlich dunkel. Es bedurfte schon einer kleinen Überwindung, um hineinzugehen. Grünes Spotlight leuchtete zwei Ecken aus. Grablichter glommen. Und in der Mitte des Raums schwappte dicker Nebel aus einem gläsernen Gefäß …
Nur undeutlich zu erkennen: Mysteriöse Bilder an den Wänden. Wer sie genauer betrachten wollte, atmete auf, als nach der Begrüßung und thematischen Einführung endlich das Deckenlicht eingeschaltet wurde.
Und siehe da: Fotograf Thomas Schmitt-Schech und Künstlerin Vivien Thiessen waren bereit, ihre Techniken zu erläutern, mit denen sie die geheimnisvolle Bildwirkung erzielen. So wurde noch lange gefachsimpelt. Und der eine oder die andere trugen sich begeistert in die Liste für die Workshops ein.
Und die Termine der Mystery-Lesungen wurden ebenfalls in manchem Kalender vermerkt.
Fotos: Karla Letterman


