Poetry im Schatten des Wahnsinns

Ein Monster mit orangen Augen

Skulptur von Jörg Spätig

Poetry-Slam-Contests leben davon, dass „das Publikum ausrastet“, wie selbst der tiefenentspannte Tilo Strauss von Slam-A-Rama bei seiner Anmoderation fordert. Für Länderausscheidungs-Wettbewerbe gilt das ganz besonders. „Klatscht, stampft, kreischt, zündet die Bilder an, wenn euch ein Beitrag so richtig berührt!“, schickt Tilo sich an, die Menge aufzupeitschen. Er ist nicht der einzige, der sich am Übertreten von Markierungslinien versucht. Tom Toxic findet aufwühlende Worte, um eine Depression zu beschreiben.  Hannes Maasz erzählt vom ganz normalen Alltags-Irrsinn eines abgelegenen Dorfes, und Carina Hansen erklärt, „Selbstwert ist etwas Hauchzartes“. Slam Poetry im Schatten des Wahnsinns – die Kunsttankstelle ist der passenden Rahmen für dieses Halbfinale!

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Ein genial-aberwitziger Abend

Musiker beim Nachtkonzert in Lübeck„Ich habe im Fünfsternehotel übernachtet.“ – „Na und? Ich habe mich auf der Bühne der Musikhochschule in eine Decke gekuschelt und drei Professoren für mich spielen lassen.“

Was wie größenwahnsinnige Aufschneiderei klingt, war bis kurz vor dem Morgengrauen in Lübeck Realität. Denn beim Nachtkonzert Durch die Dunkelheit zum Licht wurde das Publikum ausdrücklich eingeladen, es sich auf vorbereiteten Lagern bequem zu machen. Ein genial-aberwitziger Abend.

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Mr. Poetry-Slam und Dr. Zahl

Tilo Strauss und Daniel Groß

Tilo (Mr. Poetry Slam) und Daniel (Dr. Zahl)

Da schallte und krawallte, dichtete und richtete es wieder ganz gewaltig am Samstag. Mit anderen Worten: es war Zeit für Poetry Slam. In den Lübecker Kammerspielen trafen sich gewitzte Wortakrobat*innen zum Wettbewerb um den ganz-ganz-echt-goldenen Pokal.

Doch ich wollte diesmal wissen: Wer organisiert das alles?

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