Spannung im Krimi

Eine Gestalt mit Pistole hinter einer Milchglasscheibe - Spannung pur!

Die Kunst eines guten Krimis besteht darin, das richtige Maß an Spannung zu erzeugen. Ein leichtes Kribbeln, das einen erwartungsvoll bleiben lässt; der wohlige Schauer angesichts des Reigens an Möglichkeiten. Die Neugier darf nicht versiegen, gleichzeitig muss die Unruhe noch zu ertragen sein. Man malt sich Abläufe aus, die es gegeben haben könnte. Man versucht schneller als die Ermittler zu rekonstruieren.

Im Kriminalroman oder im Film besteht die Ungewissheit oft darin, dass man Täter oder Täterin nicht kennt. War es ihr erstes Opfer? Wird er erneut zuschlagen? Wer schwebt noch in Gefahr?

Spannende Aufklärung

Ebenso spannend kann der Aufklärungsprozess sein. Waren tatsächlich alle Verdächtigen zur Tatzeit dort, wo sie behaupten? Wer gibt wem ein falsches Alibi? Hat man ein wichtiges Motiv übersehen? Und warum liegen die Zigarettenstummel im Aschenbecher des Nichtrauchers?
Wer findet die verräterische Spur?
Hat die zierliche Kommissarin gegen den massigen Psychopathen eine Chance?
Kommt der von finanziellen Nöten gebeutelte Privatdetektiv der gerissenen Mörderin rechtzeitig auf die Schliche?

Die richtigen Stilmittel

Abgesehen von der Handlung bedarf es der richtigen Zutaten, damit die Dramatik stimmt. Die Sprache muss packend sein, Bilder sollten Geheimnisse bergen.

Doch Krimi ist nicht gleich Krimi, und so gibt es unterschiedliche Herangehensweisen abhängig vom Genre.


Foto: bubbers / Fotolia.com

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