Feedback

Als Autorin oder Autor freut man sich über Feedback, weil es ein Gradmesser dafür ist, wie gut man die Leser*innen erreicht. Ich bin auch für negative Kommentare dankbar (solange sie nicht persönlich geraten), denn sie zeigen mir, was nicht gut ankommt.

Presse

Hin und wieder werden Lesungen von der Presse wahrgenommen. Manchmal habe ich Glück, und es ist ein schönes Foto dabei 😉

Artikel Lesung aus dem Göttinger TageblattBesonders gelungen finde ich die Bilder in zwei Artikeln vom August 2019:

 

Leser*innen-Feedback

Wertungskarten werden hochgehalten

Zu meinen Romanen erreicht mich immer wieder einmal Feedback von Leserinnen und Lesern, worüber ich mich sehr freue! Einige Ihrer Meinungen veröffentliche ich hier stellvertretend.

Wer sich äußern möchte – egal ob zur Veröffentlichung bestimmt oder nicht – schreibt mir am besten eine E-Mail unter karla-letterman@gmx.de.

 

Eine Ex-Bad-Lauterbergerin sieht es so

Herrliche Sprache, jedem eine eigene Ausdrucksweiese „in den Mund gelegt“. Dann diese köstlichen Anspielungen, und ich erfahre Sachen über Lauterberg, die ich noch gar nicht wusste. Super spannend – und das Thema hochaktuell!
Claudia Nachtwey, Duderstadt

Den Umfang einer Rezension haben die folgenden ausführlichen Feedbacks:

Krimis, die einen Bezug zu vergangenen Zeiten herstellen, sind besonders interessant. Das ist auch bei den Hexenpapieren nicht anders. Sympathische Charaktere werden von finsteren Gestalten im Hier und Jetzt auf lange vergessene Machenschaften in der Vergangenheit aufmerksam gemacht und geraten so in Gefahr.
Das Ermittlerteam ist einzigartig: Hier die Profis, geführt vom eigentlich aus dem hochalpinen Raum stammenden Alois Aisner, dort die gewitzten Schüler um Aisners aufgeweckten Stiefsohn mit dem onomatologisch bemerkenswerten Namen Eagle-Eye (den Standesbeamten, der das abgesegnet hat, möchte ich kennenlernen). Die Geschichte ist spannend geschrieben, man findet schnell Zugang zu den Figuren und lernt dazu noch etwas über die Geschichte. Obendrein gibt es für Freunde von Kultfilmen noch ein lustiges Zitat. Meine erster Gedanke, als ich die Hexenpapiere ausgelesen hatte: hoffentlich liegt bald eine Fortsetzung in der Buchhandlung.

Hermann Bischoff, Hilgermissen

 

Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es sich bei den Hexenpapieren um einen 08/15-Krimi in der unspektakulären Gegend Bad Lauterberg handelt. Jedoch merkt man schon nach den ersten Seiten, dass mehr hinter diesem Buch steckt.
Die Handlung rund um die realitätsnahen Charaktere sowie der Umgang mit Nationalsozialismus überzeugen auf voller Länge. Die Hauptcharaktere sind vielseitig und spalten sich von den typischen Vorzeigekommissaren aus anderen Krimis ab und die knackigen und gut gesetzten Pointen und Witze (vor allem von dem jungem Eagle-Eye) schafften es immer wieder, mich lauthals zum Lachen zu bringen.

Sigrid Urban, Scheeßel

 

Karla Lettermans Roman „Die Hexenpapiere“ hat sich den schwierigen Themen aus der Geschichte Bad Lauterbergs mit seinen Kommunisten und aus der Gegenwart des Überhandnehmens der Rechten angenommen. Es tauchen viele Personen auf, was ein konzentriertes Lesen braucht, dabei sind die Figuren mit hintersinnigem Humor und interessanten Charaktereigenschaften geschildert.
Die Jugendsprache, die Eagle-Eye in das Buch bringt, ist mir ein wenig zu jugendlich, vielleicht sollen hier eher junge Erwachsene angesprochen werden. Und die Verschwörungstheorien der Rechten werden sehr plastisch geschildert, dabei verwirren aber die vielen Figuren ein wenig, zweimal Lesen ist manchmal angesagt.
Es ist ein Buch, das zum Nachdenken und Nachforschen anregt, um Zeitströmungen besser zu verstehen und dagegen anzugehen.

Doris Schmid, Bad Lauterberg

 

Sogar nach einer Fortsetzung wurde fragt:

Ich bin schon einige Tage mit den „Hexenpapieren“ fertig. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe beim Lesen schon gebummelt, aber jedes Buch ist einmal zu Ende. SCHADE!!!
Es gibt doch eine Fortsetzung oder????
Kerstin Lippert, Albersdorf

Rezensionen

Buchtitel "Die Hexenpapiere"Rezensionen sind ein besonderes Feedback, weil sie sich – wenn sie gut gemacht sind – ganzheitlich mit Texten auseinandersetzen.

Der erste Krimi aus der Eagle-Eye-Bokelmann-Serie wurde auch online rezensiert: von Christian Dolle im Osteroder Magazin Eseltreiber. Darin findet sich ein kurzer Anriss des inhaltlichen Hintergrundes und ansonsten Anmerkungen zur Sprache (weitgehend positiv) sowie zu Umfang (zu kurz) und zum Plot.

Rezensionen der Hexenpapiere aus „Unser Harz“

Titel des Magazins "Unser Harz"Meine Lieblingsrezension befasst sich mit dem Kern der Story: den Hexenpapieren, ihren Ursprung – einem Himmler-Projekt – und ihren Bezügen zur aktuellen Neonazi-Szene.

Dr. Antje Maira Gebel hat sie in der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Unser Harz“ veröffentlicht.

Hier ist ihr Feedback:

*Karla Letterman: Die Hexenpapiere. 2018, EPV, Taschenbuch, 212 Seiten, ISBN 978-3-947167-15-9, 9,95 **Euro**(auch als eBook erhältlich) *

 

Karla Lettermann kommt aus dem südlichen Harz und ist diesem sehr verbunden, auch wenn sie nach Stationen in Göttingen, Hannover und Hamburg mittlerweile in Lübeck lebt und ihr Herz an die Ostsee verloren
hat. Ihr Erstlingswerk lässt sie in Bad Lauterberg spielen und auch die Themen sind im Südharz nicht unbekannt: Hexen und der Versuch von Neonazis, in der Gegend Fuß zu fassen.

Hexen und Neonazis? Wie geht das zusammen? Über den „H-Sonderauftrag“ und Himmlers Schwärmerei für das „urgermanische“ und von der Kirche nicht verstümmelte „deutsche Wesen“.
So erhält der Krimi einen ernsten historischen Hintergrund, der auch die Details von Bad Lauterberg mit einbezieht, etwa die starke KPD bis 1933 und die Zwangsarbeit in den Schickert-Werken. Die Autorin stellt die rechtsextreme Gruppierung, ihre Organsisierung und Ideologie, ihr Hineinwirken in die Gesellschaft so treffsicher dar, dass sich beim
Lesen immer wieder ein beklemmendes Gefühl einstellt.

Doch die eigentlichen Stars des Buchs sind Eagle-Eye, seine Mutter und ihr neuer Lebensgefährte, „der Herr Professor Gendarm“. Alois Aisner kommt aus Österreich und das ist meistens nicht zu überhören. Seine Kollegen ziehn ihn gern mal wegen seines Dialekts und seiner Namensähnlichkeit mit dem Tatort-Kommissar Eisner auf. Aber letzlich ziehn im Polizeirevier dann doch alle an einem Strang, als deutlich wird, dass der neue Fall verwickelter ist als gedacht.

Wunderbar die Figur des 10-jährigen Eagle-Eye, der mit seinen Freunden als „Promenadenmischung“ die Stadt aufmischt und seinen Alopa mit dem nötigen Stadt-Gossip versorgt. Der Autorin ist ein lesenswerter Krimi mit Tiefgang und Leichtigkeit gelungen. Ja, so können Sie gern weitermachen (siehe Danksagung). – Maira Gebel

Rezension von Jenseits der Spur aus „Unser Harz“

In der Ausgabe September 2019 veröffentlichte Dr. Antje Maira Gebel ihre Rezension meines zweiten Romans, „Jenseits der Spur“:

Feedback auf "Jenseits der Spur"